Roller Tuning
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Dienstag, 10. Mai 2011
Roller HD Wechseln
Roller HD Wechseln Anleitung
Warum sollte ich die Hauptdüse wechseln? Hier eine kleine Erklärung :
Wenn man einen anderen <<Luftfilter>> (z.B. Rennluffi) einbauen will muss
man die Düse auf jeden Fall wechseln.
Indem ihr die Düse Wechselt stellt ihr nämlich den Vergaser ein.
Wenn ihr das nicht macht läuft euer Roller mit zu dickem oder Dünnen Gemisch!
Wenn das der Fall ist kann es passieren dass der Kolben sich fest hängt oder es kann sogar
ein Kolbenfresser auftreten!
Das das nicht passiert braucht ihr eine größere Hauptdüse:
Es gibt viele verschieden große Düsen
wenn ihr einen Sportluftfilter einbaut sollte die Düse mindestens 10 Größen größer sein.
Das heißt wenn ihr z.B. eine 85er Düse drin habt könnt ihr so zwischen
95er - 102er entscheiden. Am besten testet ihr alle!
Wie man so eine Düse jetzt einbaut wird hier erklärt :
(Keine Angst es ist leichter als es auf den ersten Blick aussieht)
1. ihr müsst das Helmfach abmachen um den Vergaser ;ASS und Luffi sehen zu können.
2. Hier kann man alle Teile am Vergaser sehen die abgebaut werden müssen ;-)
Rechts mit den 4 Schrauben das ist der Ansaugstutzen
Die Schläuche und Züge über dem Vergaser sind die Benzin und Ölleitungen
und der Gaszug (und bei diesem Vergasermodell noch der Manualchoke)
Auf die selbe Weise müsst ihr jetzt noch den Luftfilter entfernen
Wenn alles draußen ist könnt ihr weitermachen.
Doch Vorsicht das ist ja nach Rollertyp ; Luftfilter und Setup verschieden!
Halt nur die Düsen die 10 -15 Größen größer sind als die Originaldüse
(Wenn ihr die Düsen Testet müsst ihr immer wieder alles zusammenbauen! ist klar oder?)
Das heißt viel Arbeit und Geduld !!!
(Wenn ihr die Düsen Testet müsst ihr immer wieder alles zusammenbauen! ist klar oder?)
Warum sollte ich die Hauptdüse wechseln? Hier eine kleine Erklärung :
Wenn man einen anderen <<Luftfilter>> (z.B. Rennluffi) einbauen will muss
man die Düse auf jeden Fall wechseln.
Indem ihr die Düse Wechselt stellt ihr nämlich den Vergaser ein.
Wenn ihr das nicht macht läuft euer Roller mit zu dickem oder Dünnen Gemisch!
Wenn das der Fall ist kann es passieren dass der Kolben sich fest hängt oder es kann sogar
ein Kolbenfresser auftreten!
Das das nicht passiert braucht ihr eine größere Hauptdüse:
Es gibt viele verschieden große Düsen
wenn ihr einen Sportluftfilter einbaut sollte die Düse mindestens 10 Größen größer sein.
Das heißt wenn ihr z.B. eine 85er Düse drin habt könnt ihr so zwischen
95er - 102er entscheiden. Am besten testet ihr alle!
Wie man so eine Düse jetzt einbaut wird hier erklärt :
(Keine Angst es ist leichter als es auf den ersten Blick aussieht)
1. ihr müsst das Helmfach abmachen um den Vergaser ;ASS und Luffi sehen zu können.
2. Hier kann man alle Teile am Vergaser sehen die abgebaut werden müssen ;-)
Rechts mit den 4 Schrauben das ist der Ansaugstutzen
Die Schläuche und Züge über dem Vergaser sind die Benzin und Ölleitungen
und der Gaszug (und bei diesem Vergasermodell noch der Manualchoke)
3. Hier wird mit der Entfernung des Ass angefangen und hierzu die Schraube an der Schlauchschelle
gelöst. ( Das ding hält den Vergaser am Ass fest )Auf die selbe Weise müsst ihr jetzt noch den Luftfilter entfernen
4. Wenn Vergaser und Ass getrennt ist wird der Gaszug entfernt:
Wieder wird einfach die Schraube gelöst.5. Hier kann man den Gaszug sehnen
(Hier ist oft eine Drossel der [Gasschiebeanschlag]6. Jetzt wird der Manualchoke (nicht bei alles Rollermodellen vorhanden)
auf die selbe Weise wie der Gasschieber entfernt.7. Wenn ihr soweit fertig seid müsst ihr die Öl und Benzinleitungen lösen:
Am besten ihr knickt diese ab oder legt sie irgendwo nach oben sodass keine Flüssigkeit rauslaufen kann.8. Hier sieht man den Vergaser ohne alle Leitungen und Gasschieber:
9. Jetzt müsst ihr den Vergaser rumdrehen um die Schwimmkammer zu öffnen.
Wenn die Kammer offen ist kann es passieren das Benzin ausläuft das sind aber nur die Reste!Wenn alles draußen ist könnt ihr weitermachen.
10. Jetzt schraubt ihr die H. Düse vorsichtig heraus.
11. Das sind 3 verschiedene Düsen die getestet wurden
In diesem Fall hat die 100er am besten gepasst Doch Vorsicht das ist ja nach Rollertyp ; Luftfilter und Setup verschieden!
12. Jetzt schraubt ihr die neue Düse rein.
Um rauszufinden welche am besten passt müsst ihr alle testen!Halt nur die Düsen die 10 -15 Größen größer sind als die Originaldüse
(Wenn ihr die Düsen Testet müsst ihr immer wieder alles zusammenbauen! ist klar oder?)
Das heißt viel Arbeit und Geduld !!!
13. Wenn ihr alle getestet habt und die Beste gefunden habt schraubt ihr die passende Düse rein.
Danach baut ihr alles wieder in verkehrter Reihenfolge zusammen und ihr seid fertig.(Wenn ihr die Düsen Testet müsst ihr immer wieder alles zusammenbauen! ist klar oder?)
Mittwoch, 4. Mai 2011
Roller Variomatik wechseln
Roller Variomatik wechseln Anleitung
1. schraubt den Motordeckel ab. Benutzt dazu den Schraubendreher mit der 8er Nuss.
2. Nehmt jetzt den Deckel ab.
3. Setzt jetzt das Buzettivariomatiktool am Lüfterrad an. Benutzt zum blockieren des Tool eine schraube die ihr etwas unten in den block dreht, dann braucht ihr es nicht festhalten.
4. Setzt jetzt der Knarre mit der 14er Nuss auf die Mutter in der Mitte des Lüfterrades und dreht sie los.
5. Merkt euch die Reihenfolge, wie die Scheiben auf der Kurbelwelle saßen. Nehmt jetzt das Lüfterrad ab. Wenn es etwas klemmt einfach ein wenig hin und her wackeln.
Das wechseln ist auch nicht schwer. Ihr seht euch wieder die Variomatik von hinten an, nehmt die Steigscheibe (Deckel) aus und dann seht ihr auch schon die Gewichte. Nehmt sie einfach heraus und ersetzt sie durch die gewünschten Gewichte.
der Vergleich Original vs. Tuning. Die Tuningvariomatik hat einen größeren Durchmesser und kann somit länger übersetzen. Außerdem ist sie in der Steigung optimiert. Was bessere Beschleunigung und mehr Endgeschwindigkeit mit sich führt.
Wenn ihr mit den Tuningmaßnahmen eurer Wahl fertig seid. Schiebt ihr die Variomatik wieder auf die welle.
Fertig
1. schraubt den Motordeckel ab. Benutzt dazu den Schraubendreher mit der 8er Nuss.
2. Nehmt jetzt den Deckel ab.
3. Setzt jetzt das Buzettivariomatiktool am Lüfterrad an. Benutzt zum blockieren des Tool eine schraube die ihr etwas unten in den block dreht, dann braucht ihr es nicht festhalten.
4. Setzt jetzt der Knarre mit der 14er Nuss auf die Mutter in der Mitte des Lüfterrades und dreht sie los.
5. Merkt euch die Reihenfolge, wie die Scheiben auf der Kurbelwelle saßen. Nehmt jetzt das Lüfterrad ab. Wenn es etwas klemmt einfach ein wenig hin und her wackeln.
6. Zieht jetzt den Keilriemen von dem variomatikbolzen ab.
7. Zieht jetzt die komplette Riemenscheibe (Variomatik) von der welle. Fasst die dabei hinten an und zieht sie einfach raus. Wie immer nicht mit Gewalt vorgehen.
Der Einbau ist einfach!!!
8. Guckt euch die Variomatik von hinten an.
9. Dort ist ein „Deckel“ der gleichzeitig auch die Drossel ist. Nehmt diesen ab...
10. ...zieht die Gleitschuhe ab...
11. ...steckt sie auf die R1R Tuningsteigscheibe und setzt diese wieder in die Variomatik ein.
12. Die Variomatikgewichte sind sehr wichtig beim Tuning. Sie müssen schon bei der kleinsten Änderung (Tuningauspuff etc.) gewechselt werden, um die Optimale Leistung zu bringen. Es gibt spezielle Abstimmkitts mit denen ihr verschiedene Gewichte testen und beurteilen könnt.
Das wechseln ist auch nicht schwer. Ihr seht euch wieder die Variomatik von hinten an, nehmt die Steigscheibe (Deckel) aus und dann seht ihr auch schon die Gewichte. Nehmt sie einfach heraus und ersetzt sie durch die gewünschten Gewichte.
13. setzt die Steigscheibe wieder drauf.
14. Die Tuning ist das beste Mittel die Variomatikdrossel zu umgehen!!! Sie bringt am meisten Leistung.
der Vergleich Original vs. Tuning. Die Tuningvariomatik hat einen größeren Durchmesser und kann somit länger übersetzen. Außerdem ist sie in der Steigung optimiert. Was bessere Beschleunigung und mehr Endgeschwindigkeit mit sich führt.
15. Ihr baut sie einfach an Stelle der Originalvariomatik ein.
Wenn ihr mit den Tuningmaßnahmen eurer Wahl fertig seid. Schiebt ihr die Variomatik wieder auf die welle.
16. Setzt jetzt den Keilriemen wieder ein.
17. Setzt jetzt das Lüfterrad auf. Es muss ganz hinten sitzen, so das dass Muster der Kurbelwelle noch raus kommt.
18. Setzt jetzt die Kickstarterscheibe auf. !!!Das Muster der Scheibe muss sich unbedingt mir dem der Kurbelwelle decken und die Scheibe darf während dem anziehen der Mutter nicht aus dem Muster rutschen!!!
19. Dreht jetzt die Mutter Handfest (denkt an die Scheibe und das Muster)
20. Setzt jetzt das Buzettitool und die Ratsche mit der 14er Nuss an und zieht alles wieder fest!!!!
21. Setzt den Motordeckel wieder drauf und schraubt ihn fest!!!
Fertig
Dienstag, 3. Mai 2011
Montag, 2. Mai 2011
Roller Auspuff wechseln
Roller Auspuff wechseln Anleitung
1. Helmfach ausbauen: 3 Muttern im Helmfach abschrauben, hinteres Fach im Helmfach herausnehmen, Helmfach entnehmen.
1. Helmfach ausbauen: 3 Muttern im Helmfach abschrauben, hinteres Fach im Helmfach herausnehmen, Helmfach entnehmen.
2. Die 2 Schrauben am alten Auspuff entfernen, mit denen der Auspuff mit dem Zylinder verbunden ist.
3. Halterungsschrauben von Auspuff entfernen.
4. Auspuff abziehen.
5. Neuen Auspuff einbauen.
6. Halterungsschrauben leicht anziehen.
7. Auspuff-Muttern am Zylinder wieder fest anziehen, dabei die Dichtung prüfen (Motor anmachen und Geräusch beobachten).
8. Halterungs-Schrauben fest anziehen.
9. Helmfach einbauen.
Testfahren!
Sonntag, 1. Mai 2011
Roller Lichtmaschine wechseln Anleitung
Roller Lichtmaschine wechseln Anleitung
1. Abdeckungen abschrauben
2. Lüfterrad abschrauben
3. Vario auf der einen seite blockieren -> auf der anderen seite die Mutter vom polrad lösen
4. Polradabzieher (ohne den wirds nicht klappen) einschrauben und polrad abdrehen
5. Lima abschrauben (sind norm. 3 schrauben).
6. Lima samt kabel rausnehmen
7. Neue rein und alles wieder zusammen baun
Gabelsimmeringe wechseln Rex Silverstreet / Rex 50 /Aerox Anleitung
Wenn die Simmeringe an der Gabel suppen, ist es mit der Dämpfleistung bald nicht mehr weit her. Und irgendwann - ist sie fest.
Doch da braucht man nicht gleich ne neue Gabel - die Simmeringe und das Gabelöl tauschen ist weitaus billiger! Ich hab es grade bei meinem Rex Silverstreet gemacht, hier eine Anleitung für Euch:
Im Gegensatz zum Motorrad ist es relativ easy, weil die Gabelholme nur unten im Gabeljoch geklemmt sind. Sprich: Man kann die Dämpfer auch ohne Ausbau der Gabel durchführen.
Was ihr braucht:
- neue Simmeringe (von SI)
- Ratschenkasten
- Inbusschlüsselsatz, v.a. ein langer, ich glaub, das ist ein 10er.
- 80 ml Öl SAE30
- Kriechöl
- Schraubstock
- ne Stirnlampe ist ganz nützlich
- Schraubensicherungsmittel
- evtl. neue Kupferdichtringe für die Halteschrauben unten
- Gaffatape
- Hammer
- kräftiger Schraubenzieher
- feiner Schraubenzieher
- evtl. Dichtungsmasse, etwa Dirko S
- Spitzzange
- paar frische Lappen
- Auffanggefäß für Öl
1. Roller mit einem Holz aufbocken und Verkleidung abbauen.
1. Rad ausbauen.
3. Bremssattel abbauen (zwei Schrauben): kann man einfach hängen lassen. Gummistöpsel oben am Gabelholm runterziehen.
4. Klemmschrauben oben am Gabeljoch lösen und rausschrauben.
5. Faltenbalg ein wenig runterschieben, dann Gabelholm so weit es geht hochschieben (paar Millimeter): Der Holm ist mit einem Sicherungsring gesichert, den kriegt ihr am besten raus, wenn ihr in den Spalt mit einem feinen Schraubenzieher reinfahrt - gleichzeitig den Holm ein wenig dreht. So könnt ihr den Sicheringsring nach oben schieben und beim Weiterdrehen nach oben rausdrehen.
Nun müsste der Holm nach unten rausgehen.
6. Faltenbalg entfernen. Sicherungsfeder über Simmering mit feinem Schraubenzieher rauspfriemeln.
7. Gabelholm - geschützt mit einem Lappen - in einen Schraubstock einspannen. Und zwar GANZ OBEN, denn da federt er nicht ein. Am besten davor mit einem Gaffatape das Tauchrohr überkleben, dann bleibt das unversehrt (sehr wichtig, denn bei einer Beschädigung ist der nächste Simmering schnell hinüber!) Bitte mit Gefühl, nicht festknallen.
8. Die Feder wird oben durch einen Metallstopfen (mit Gummiring) gehalten, der durch einen weiteren Sicherungsring gesichtert ist. Wie rauskriegen? Mit einem stumpfen Dorn oder einem großen Schraubenzieher den Stopfen reindrücken. Ihr merkt da nun die Federspannung: UNBEDINGT BEI DIESER ARBEIT EURE RÜBE BEISEITE NEHMEN!! Wenn Euch das Ding auskommt, könnt ihr Euch ein Glasauge kaufen...
9. Nun, nachdem der Federring freiliegt, diesen nach oben raushebeln. Das
geht sehr easy etwa mit einem feinen Imbusschlüssel, den ihr mit der Feile oder der Flex wie einen Schraubenzieher flachgeschliffen habt.
10. Nun den Stopfen sanft rauskommen lassen. Wenn er nicht gleich will, ein paar Mal raus und reindrücken. Stopfen rausholen.
11. Feder rausziehen, mit Lappen reinigen.
12. Altes Öl in einen Auffangbehälter ausgießen. An dieser Stelle eine Bitte: Altöl - auch wenns wenig ist - nicht in Müll gießen, das nimmt jeder Händler an.
13. Das Tauchrohr wird von unten durch die Inbusschraube gehalten (ich glaub, M
, die wiederum in ein Gewinde von einer Metallhülse geht (dazwischen ist noch eine Feder). Die müsst ihr innen mit einem langen Imbusschlüssel (ich glaub, M10) gegenhalten, dreht sonst leer durch.
14. Äußeren Inbus rausdrehen. Vorsicht, jetzt kommt nochmal Öl, am besten mit Hülse und kleiner Feder in Auffangbehälter gießen.
15. Alle Teile mit sauberen Lappen reinigen.
16. Nun das (untere) Tauchrohr (mit Lappen geschützt) verkehrtrum (oben nach unten) in Schraubstock vorsichtig einspannen, am besten an der Radaufnahme.
Wenn ihr Glück habt, könnt ihr nun den alten Simmering austreiben: etwa mit einer M6-Gewindestange, die ihr durch das Schraubenloch durchführt. Das habt ihr vorher unten mit zwei Muttern und einer Beilagscheibe dazwischen versehen (wo die Gewindestange durch das Schraubenloch geht, die Stange zur Schonung des Gewindes mit einer Lage Gaffatape umwickeln!). Wer einen richtig langen Schrauebnzieher (Breite 6mm) aht, auch gut.
Erfühlt den Rand vom Simmering mit dem Finger, setzt da die Stange an und klopft mit dem Hammer oben kräftig drauf. Vorher den Simmering mit Kriechöl, etwa Caramba, vorbehandeln.
Wenn ihr Pech habt (bei Chinesenrollern leider oft), sitzt der Dichtring verdammt fest. Da hilft nur sanfte Gewalt: Gummi von Ring mit Spitzzange und Schraubenzieher wegpuhlen, mit einem feinen Schraubenzieher am Sitz ansetzen und - tut weh - reinklopfen. Irgendwann biegt er sich nach innen und ihr könnt ihn rausziehen. Bei diesem Arbeitsschritt ist es angebracht, vorsichtig vorzugehen. Ihr werdet definitiv einen Kratzer innen reinmachen, aber da sitzt ja dann der Ring drauf. Falls ein Grat nach der Prozedur raussteht, diesen mit Schleifpapier oder Dremel wegmachen, sonst macht ihr den neuen Simmering gleich kaputt.
17. Nochmal das Standrohr ordentlich auswischen und an Dichtfläche mit frischem Öl bestreichen. Ebenfalls den Simmering mit Öl aussen bestreichen.
18. Neuen Dichtring mit Hammer eintreiben. Das geht am besten mit einer passenden Nuss aus dem Ratschenkasten, die ihr aufsetzt. Eventuell immer aussenrum über Kreuz klopfen.
19. Wer Druckluft hat, soll das Standrohr nochmal durchblasen.
20. Tauchrohr aussen mit frischem Öl bestreichen und einführen. Kleine Feder in die Hülse stecken und beides (Federseite nach unten) ins Tauchrohr einführen.
21. Inbusschraube von unten einschrauben - gegengehalten mit langem Imbus von innen. Eventuell - falls vorhanden - den Kupferdichtring erneuern. Ich empfehle dabei unbedingt, Schraubensicherung auf die Schraube auftragen. Ich hab die Schraube zusätzlich am Kopf mit Dichtungsmasse eingestrichen. Ordentlich festziehen: nicht festknallen, mit Gefühl, aber fest (das genaue Drehmoment hab ich nicht zur Hand, gibt es aber bestimmt hier irgendwo! Ein guter Mechanic hat den Drehmomentschüssel im Unterarm...)
22. Frisches Öl in die Tauchrohre einfüllen. Pro Gabelholm kommen 40 ccm (oder 40 ml) SAE 30 rein. Gut ist etwa 10 W 30. Richtig gelesen, Motoröl! Das übliche Gabelöl aus dem Handel ist mit SAE 5 bis SAE20 zu weich für diese kurzen Federn! Und Gabelöl ist letztlich genau das selbe Zeuch. Ihr könnt das sehr gut abmessen mit einer großen Spritze, die ihr Euch für ein paar Cent aus der Apotheke holt.
23. Feder einführen.
24. Nun wieder - wieder mit Bedacht und Lappen - das Tauchrohr oben im Schraustock einspannen, Metallstopfen (den ihr mit ein paar Tropfen Öl geschmiert habt) aufsetzen, Mit stumpfen Dorn/Schraubenzieher eindrücken und Ring in Rohr einführen und in die UNTERE Rille (denn da sind zwei) schieben. Das geht am besten mit einer Spitzzange oder einem kleinen Schraubenzieher.
25. Gereinigten Faltenbalg überschieben (die Klemme oben am besten erst am Ende drübermachen.
26. Gabelholm in Gabeljoch so weit wie möglich einschieben und von oben den anderen Sicherungsring drüberschieben. Um sicher zu gehen, dass der an der richtigen Stelle sitzt, mit feinem Schraubenzieher in dem Spalt nach unten ziehen und immer den Holm drehen. Wenn der Holm drehbar ist und nicht mehr rausrutscht, passt es.
27. Zur Klemmung am besten Rad auf Achse einbauen (damit die Gabel später nicht klemmen kann) und die Klemmschrauben, versehen mit Schraubensicherung, anziehen. Fest, aber nicht festknallen!
28. Gummistöpsel oben aufdrücken.
29. Bremssattel an Gabelholm festschrauben. Unbedingt hier Schraubensicherung auftragen, sowohl am Gewinde als auch am Schraubenkopf.
30. Rad einbauen.
Fertig!
Ich hoffe, ich habs verständlich erklärt. Und wünsche gutes Gelingen beim Schrauben.
Doch da braucht man nicht gleich ne neue Gabel - die Simmeringe und das Gabelöl tauschen ist weitaus billiger! Ich hab es grade bei meinem Rex Silverstreet gemacht, hier eine Anleitung für Euch:
Im Gegensatz zum Motorrad ist es relativ easy, weil die Gabelholme nur unten im Gabeljoch geklemmt sind. Sprich: Man kann die Dämpfer auch ohne Ausbau der Gabel durchführen.
Was ihr braucht:
- neue Simmeringe (von SI)
- Ratschenkasten
- Inbusschlüsselsatz, v.a. ein langer, ich glaub, das ist ein 10er.
- 80 ml Öl SAE30
- Kriechöl
- Schraubstock
- ne Stirnlampe ist ganz nützlich
- Schraubensicherungsmittel
- evtl. neue Kupferdichtringe für die Halteschrauben unten
- Gaffatape
- Hammer
- kräftiger Schraubenzieher
- feiner Schraubenzieher
- evtl. Dichtungsmasse, etwa Dirko S
- Spitzzange
- paar frische Lappen
- Auffanggefäß für Öl
1. Roller mit einem Holz aufbocken und Verkleidung abbauen.
1. Rad ausbauen.
3. Bremssattel abbauen (zwei Schrauben): kann man einfach hängen lassen. Gummistöpsel oben am Gabelholm runterziehen.
4. Klemmschrauben oben am Gabeljoch lösen und rausschrauben.
5. Faltenbalg ein wenig runterschieben, dann Gabelholm so weit es geht hochschieben (paar Millimeter): Der Holm ist mit einem Sicherungsring gesichert, den kriegt ihr am besten raus, wenn ihr in den Spalt mit einem feinen Schraubenzieher reinfahrt - gleichzeitig den Holm ein wenig dreht. So könnt ihr den Sicheringsring nach oben schieben und beim Weiterdrehen nach oben rausdrehen.
Nun müsste der Holm nach unten rausgehen.
6. Faltenbalg entfernen. Sicherungsfeder über Simmering mit feinem Schraubenzieher rauspfriemeln.
7. Gabelholm - geschützt mit einem Lappen - in einen Schraubstock einspannen. Und zwar GANZ OBEN, denn da federt er nicht ein. Am besten davor mit einem Gaffatape das Tauchrohr überkleben, dann bleibt das unversehrt (sehr wichtig, denn bei einer Beschädigung ist der nächste Simmering schnell hinüber!) Bitte mit Gefühl, nicht festknallen.
8. Die Feder wird oben durch einen Metallstopfen (mit Gummiring) gehalten, der durch einen weiteren Sicherungsring gesichtert ist. Wie rauskriegen? Mit einem stumpfen Dorn oder einem großen Schraubenzieher den Stopfen reindrücken. Ihr merkt da nun die Federspannung: UNBEDINGT BEI DIESER ARBEIT EURE RÜBE BEISEITE NEHMEN!! Wenn Euch das Ding auskommt, könnt ihr Euch ein Glasauge kaufen...
9. Nun, nachdem der Federring freiliegt, diesen nach oben raushebeln. Das
geht sehr easy etwa mit einem feinen Imbusschlüssel, den ihr mit der Feile oder der Flex wie einen Schraubenzieher flachgeschliffen habt.
10. Nun den Stopfen sanft rauskommen lassen. Wenn er nicht gleich will, ein paar Mal raus und reindrücken. Stopfen rausholen.
11. Feder rausziehen, mit Lappen reinigen.
12. Altes Öl in einen Auffangbehälter ausgießen. An dieser Stelle eine Bitte: Altöl - auch wenns wenig ist - nicht in Müll gießen, das nimmt jeder Händler an.
13. Das Tauchrohr wird von unten durch die Inbusschraube gehalten (ich glaub, M
14. Äußeren Inbus rausdrehen. Vorsicht, jetzt kommt nochmal Öl, am besten mit Hülse und kleiner Feder in Auffangbehälter gießen.
15. Alle Teile mit sauberen Lappen reinigen.
16. Nun das (untere) Tauchrohr (mit Lappen geschützt) verkehrtrum (oben nach unten) in Schraubstock vorsichtig einspannen, am besten an der Radaufnahme.
Wenn ihr Glück habt, könnt ihr nun den alten Simmering austreiben: etwa mit einer M6-Gewindestange, die ihr durch das Schraubenloch durchführt. Das habt ihr vorher unten mit zwei Muttern und einer Beilagscheibe dazwischen versehen (wo die Gewindestange durch das Schraubenloch geht, die Stange zur Schonung des Gewindes mit einer Lage Gaffatape umwickeln!). Wer einen richtig langen Schrauebnzieher (Breite 6mm) aht, auch gut.
Erfühlt den Rand vom Simmering mit dem Finger, setzt da die Stange an und klopft mit dem Hammer oben kräftig drauf. Vorher den Simmering mit Kriechöl, etwa Caramba, vorbehandeln.
Wenn ihr Pech habt (bei Chinesenrollern leider oft), sitzt der Dichtring verdammt fest. Da hilft nur sanfte Gewalt: Gummi von Ring mit Spitzzange und Schraubenzieher wegpuhlen, mit einem feinen Schraubenzieher am Sitz ansetzen und - tut weh - reinklopfen. Irgendwann biegt er sich nach innen und ihr könnt ihn rausziehen. Bei diesem Arbeitsschritt ist es angebracht, vorsichtig vorzugehen. Ihr werdet definitiv einen Kratzer innen reinmachen, aber da sitzt ja dann der Ring drauf. Falls ein Grat nach der Prozedur raussteht, diesen mit Schleifpapier oder Dremel wegmachen, sonst macht ihr den neuen Simmering gleich kaputt.
17. Nochmal das Standrohr ordentlich auswischen und an Dichtfläche mit frischem Öl bestreichen. Ebenfalls den Simmering mit Öl aussen bestreichen.
18. Neuen Dichtring mit Hammer eintreiben. Das geht am besten mit einer passenden Nuss aus dem Ratschenkasten, die ihr aufsetzt. Eventuell immer aussenrum über Kreuz klopfen.
19. Wer Druckluft hat, soll das Standrohr nochmal durchblasen.
20. Tauchrohr aussen mit frischem Öl bestreichen und einführen. Kleine Feder in die Hülse stecken und beides (Federseite nach unten) ins Tauchrohr einführen.
21. Inbusschraube von unten einschrauben - gegengehalten mit langem Imbus von innen. Eventuell - falls vorhanden - den Kupferdichtring erneuern. Ich empfehle dabei unbedingt, Schraubensicherung auf die Schraube auftragen. Ich hab die Schraube zusätzlich am Kopf mit Dichtungsmasse eingestrichen. Ordentlich festziehen: nicht festknallen, mit Gefühl, aber fest (das genaue Drehmoment hab ich nicht zur Hand, gibt es aber bestimmt hier irgendwo! Ein guter Mechanic hat den Drehmomentschüssel im Unterarm...)
22. Frisches Öl in die Tauchrohre einfüllen. Pro Gabelholm kommen 40 ccm (oder 40 ml) SAE 30 rein. Gut ist etwa 10 W 30. Richtig gelesen, Motoröl! Das übliche Gabelöl aus dem Handel ist mit SAE 5 bis SAE20 zu weich für diese kurzen Federn! Und Gabelöl ist letztlich genau das selbe Zeuch. Ihr könnt das sehr gut abmessen mit einer großen Spritze, die ihr Euch für ein paar Cent aus der Apotheke holt.
23. Feder einführen.
24. Nun wieder - wieder mit Bedacht und Lappen - das Tauchrohr oben im Schraustock einspannen, Metallstopfen (den ihr mit ein paar Tropfen Öl geschmiert habt) aufsetzen, Mit stumpfen Dorn/Schraubenzieher eindrücken und Ring in Rohr einführen und in die UNTERE Rille (denn da sind zwei) schieben. Das geht am besten mit einer Spitzzange oder einem kleinen Schraubenzieher.
25. Gereinigten Faltenbalg überschieben (die Klemme oben am besten erst am Ende drübermachen.
26. Gabelholm in Gabeljoch so weit wie möglich einschieben und von oben den anderen Sicherungsring drüberschieben. Um sicher zu gehen, dass der an der richtigen Stelle sitzt, mit feinem Schraubenzieher in dem Spalt nach unten ziehen und immer den Holm drehen. Wenn der Holm drehbar ist und nicht mehr rausrutscht, passt es.
27. Zur Klemmung am besten Rad auf Achse einbauen (damit die Gabel später nicht klemmen kann) und die Klemmschrauben, versehen mit Schraubensicherung, anziehen. Fest, aber nicht festknallen!
28. Gummistöpsel oben aufdrücken.
29. Bremssattel an Gabelholm festschrauben. Unbedingt hier Schraubensicherung auftragen, sowohl am Gewinde als auch am Schraubenkopf.
30. Rad einbauen.
Fertig!
Ich hoffe, ich habs verständlich erklärt. Und wünsche gutes Gelingen beim Schrauben.
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